Wir Menschen sind von Natur aus Gruppenwesen und werden in ein soziales Gefüge hineingeboren, ohne das wir - anders als im Tierreich - viele Jahrel nicht lebensfähig wären. Im Spiegel der Bezugspersonen entwirft der Mensch ein Bild von sich selbst und anderen. Die Beziehungserfahrungen werden als bewußte und unbewußte Erinnerung verinnerlicht und prägen unsere Persönlichkeit. Sie können uns stärken aber auch schwächen und schlimmstenfalls seelisch krank machen. Genauso können akute, oder andauernde Belastungen (Tod eines Angehörigen, Scheidung, Konflikte am Arbeitsplatz ect.), je nach individueller Disposition und persönlicher Lebensumstände, eine psychische Störung nach sich ziehen, die alleine nicht mehr bewältigt werden kann.
Die Gruppe als ein Querschnitt der Gesellschaft ist Spiegel und Bühne zugleich. Die Gruppentherapie findet in kleinen Gruppen mit bis zu neun Teilnehmern wöchentlich statt und dauert 100 Minuten. Die Themen ergeben sich aus den Anliegen der Teilnehmer; jedes Gruppenmitglied entscheidet dabei selbst, worüber es sprechen möchte.